Adorf

Musik und Kul­tur sind Leben, und das Leben ist schön – und in der Pro­vinz geht die Post ab! Was 2015 in klei­nem Rah­men ange­fan­gen hat, hat sich in Adorf zu einem bunt gemisch­ten Fes­ti­val ent­wi­ckelt — ein gan­zes Wochen­en­de mit vie­len Bands und einer brei­ten Palet­te an Musik­rich­tun­gen von Folk bis Punk und Hea­vy Metal! Die Ein­tritts­prei­se sind bezahl­bar, Cam­ping­mög­lich­kei­ten wer­den ange­bo­ten, das Fes­ti­val ist Anzie­hungs­punkt für jun­ge Leu­te aus der Regi­on und von wei­ter weg – und sonn­tags ist beim A‑O-A immer Fami­li­en­tag! So ist es kein Wun­der, dass gro­ße und klei­ne Fans sich auf das nächs­te Adorf Open Air freuen.

Mög­lich­ma­che­rei

Die Mög­lich­ma­che­rei Adorf ist eine Dienst­leis­tungs­ein­rich­tung, um Pro­jek­te jed­we­der Art mög­lich zu machen. Die Ador­fer haben die Erfah­rung gemacht, dass vie­le Men­schen, Grup­pen, Fami­li­en oder Ein­zel­ne sich ger­ne mit­ein­an­der und für­ein­an­der enga­gie­ren möch­ten, dabei aber kei­ne Orga­ni­sa­ti­ons­auf­ga­ben über­neh­men wollen.

So über­nimmt die Mög­lich­ma­che­rei die­se Auf­ga­be, sobald sich Inter­es­sier­te an sie wen­den. Die Ador­fer Mög­lich­ma­che­rei ist ein Ange­bot, um Netz­wer­ke aktiv auf­zu­bau­en und zu orga­ni­sie­ren. Ziel ist es, auch kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen mit ein­zu­bin­den, die bis­her noch nicht aktiv gewor­den sind. Auch die Kom­mu­ne und ande­re kom­mu­na­le Akteu­re (Woh­nungs­ge­sell­schaft, Ver­ei­ne, Gewer­be­ver­ein, AOA-Team, klein­stadt­Per­spek­ti­ven e.V.) ver­su­chen, ver­netzt zu arbei­ten und Ein­rich­tun­gen in ihre Akti­vi­tä­ten einzubinden.

Ins­be­son­de­re genera­tio­nen­über­grei­fen­de Pro­jek­te und die Bele­bung öffent­li­cher Räu­me ste­hen im Fokus der Bemü­hun­gen. Dabei geht es nicht nur um neue Ideen und Pro­jek­te – die Mög­lich­ma­che­rei will auch die vor­han­de­nen Struk­tu­ren und Initia­ti­ven stär­ken und nach­hal­ti­ger machen. Auf die­se Wei­se wer­de, so die Ziel­set­zung die­ser Ein­rich­tung, bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment unter­stützt, die Stadt mit Hil­fe kul­tu­rel­ler und zivil­ge­sell­schaft­li­cher Pro­jek­te „fami­li­en­freund­li­cher“ gestal­tet und damit auch die Lebens­qua­li­tät im gesam­ten Stadt­ge­biet gesteigert.

In Adorf ist es mitt­ler­wei­le selbst­ver­ständ­lich, dass an gro­ßen öffent­li­chen Stadt­fes­ten spe­zi­el­le Ange­bo­te für Fami­li­en (meist genera­tio­nen­über­grei­fend unter Ein­be­zie­hung der älte­ren Genera­ti­on) erar­bei­tet und ange­bo­ten wer­den. So gibt es einen Fami­li­en­tag nicht nur am Stadt­fest, auch der Weih­nachts­markt wird von Fami­li­en gern besucht wie auch die Ver­an­stal­tun­gen im Gefäng­nis, der ehe­ma­li­gen Fron­fes­te, dem heu­ti­gem Kul­tur­ort. Die­se Fami­li­en­ta­ge sind inte­gra­ler Bestand­teil der Fes­ti­vi­tä­ten und wer­den sehr gut angenommen.

Zen­tral bei die­sen Fami­li­en­ta­gen ist der Umstand, dass es sich bei die­sen Ange­bo­ten um Mit­ma­ch­an­ge­bo­te han­delt und nicht „nur“ um „pas­siv kon­su­mier­ba­re Aktionen“.